| Beschreibung | Objektart: Einfamilienhaus
Umfang: Mindestprogramm einer Baugrunduntersuchung gemäß DIN 4020. Die Untersuchungen sind an die Bedürfnisse von Architektenhäusern ausgerichtet (z.B. unterschiedliche Gründungsebenen, Unterkellerungen).
Pos. 1: An- und Abfahrt inkl. Baustelleneinrichtung
Pos. 2: Direkte Aufschlüsse durch Sondierbohrungen
, 50 - 80 mm
; Bodenansprache und Probenahme nach DIN 4022; Beurteilung der Grundwasserverhältnisse
; Zeichnerische Darstellung der Bodenprofile nach DIN 4023, Bohrtiefe: ca. 6 m, 1 Bohrung
Pos. 3: Sondierungen mit der schweren Rammsonde (DPH) nach DIN 4094
- Beurteilung der Lagerungsdichte
- Auswertung mit Sondierdiagramm, Tiefe: ca. 6 m,
Anzahl der Sondierungen: 1 (1 x 6 = 6 m)
Pos. 4: Labor- und Felduntersuchungen; Sämtliche Untersuchungen (z.B. Sieblinien, Fließ- und Ausrollgrenzen, Wassergehalte) zur Einteilung der Böden nach DIN 18196 und zur Beurteilung der bodenmechanischen Kennwerte bei Bedarf, ohne Betonaggressivität – GW nach DIN 4030
Pos. 5: Auswertung Baugrundgutachten; Beschreibung der Bodenverhältnisse; Aussagen zum Grundwasser; Bewertung eines möglichen Schadstoffpotentials; Angabe der Boden- und Felsklassen nach DIN 18300; Beurteilung hinsichtlich der Setzungen; Angabe der zulässigen Bodenpressung; Hinweise zur Bauausführung (Herstellung und Trockenhaltung der Baugrube, Tragfähigkeit des Planums im Straßenbau nach ZTVE-StB 09); Beurteilung, ob Aushub zur Aufschüttung an anderer Stelle desselben Grundstücks verwendet werden kann (Einzug Stützmauer hangseitig geplant, die hinterfüllt werden soll); Beurteilung, ob Brunnenbohrung möglich wäre zur Nutzung für Gartenbewässerung (ohne Prüfung der rechtlichen Zulässigkeit) und Beurteilung ob Grundwasser zur Nutzung für Grundwasser-Wärmepumpe geeignet wäre (auch hier ohne Prüfung der wasserrechtlichen Zulässigkeit). Beantwortet werden sollten damit konkret auch die folgenden Fragen im Hinblick auf das Bauvorhaben: Wie hoch ist die Tragfähigkeit des Untergrundes? Müssen kostenintensive Bodenverbesserungen vorgenommen werden? Liegt die Gründung des Gebäudes unterhalb des zu erwartenden Grundwasserspiegels? Wie hoch ist die Wasserbelastung der Gründungs- und Kellerbauteile? Wie müssen die Gründungs- und Kellerbauteile abgedichtet werden? |